02.08., 5.Tag Chemo

Beim Aufstehen besser gefühlt als den Tag zuvor aber nicht wirklich gut. Habe mich aufs Ergometer geschleppt, da kann man ja sitzen. Es reichte aber nur für 20′ und das bei einer Trittfequenz von 25 Umdrehungen. Würde ich im Normalfall nicht mal als Trainingseinheit aufschreiben.

Gut, ist bei mir jetzt sicher eine Extremsituation, gilt aber für jede sportliche Bewegung. Egal wie der Trainingsplan aussieht, hört auf Euren Körper und richtet Euch nach dem, was er Euch mitteilt. Ihr macht mehr kaputt, wenn Ihr die Zeichen ignoriert und gnadenlos Euren Plan durchzieht.

Sieht irgendwie aus, wie früher im Traininglager, alles voll Klamotten, die zum Trocknen rumhängen und Schuhe, Schuhe, Schuhe.

Ansonsten noch bisschen was mit der Faszienrolle gemacht. Bin gespannt, ob, wann und welche Effekte sich da einstellen. Vielleicht nehme ich sie ja dann auch zu Hause in meinen Alltag aus. Vorhanden ist sie ja schon seit Jahren.

Am Nachmittag war meine Frau da und ich habe mich aufgerafft, noch mal mit rauszugehen. Ist wirklich so: aufraffen. Wenn man dann einmal in Bewegung ist, geht es dann doch. Sind im Regen ein Stück spazieren gegangen und haben noch in einem Cafe rumgehockt. Aperol habe ich mir dieses mal verkniffen und habe mich für Milchkaffee entschieden.

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